Im Jahr 2026 rückt Italien mit den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano–Cortina erneut ins Zentrum der internationalen Sportwelt. Ein Ereignis, das nicht nur den Sport betrifft, sondern auch Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser vielschichtigen Verflechtung ist das öffentliche Gespräch mit dem Journalisten und Ökonomen Andrea Goldstein gewidmet, das am Mittwoch, 11. Februar 2026, im Saal des Stadtmuseums Bozen stattfindet.
Im Mittelpunkt des Abends steht der Band Cortina 1956. Un’Olimpiade tra Guerra fredda e Dolce vita (Rubbettino, 2025), in dem Goldstein die ersten in Italien ausgetragenen Olympischen Winterspiele nachzeichnet. Spiele, die nur elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stattfanden und einen Wendepunkt markierten: die ersten Olympischen Spiele, die live im Fernsehen übertragen wurden, die ersten mit einer Frau, die den Athleteneid sprach, und die ersten, bei denen die beiden deutschen Staaten unter derselben Flagge antraten.
Andrea Goldsteins Erzählung bewegt sich zwischen Sport und Wirtschaft, internationaler Politik und gesellschaftlicher Szenerie und folgt einem roten Faden, der von Cortina 1956 bis zu Milano–Cortina 2026 reicht. So bietet der Abend dem Publikum Werkzeuge, um die Gegenwart durch die Geschichte der Olympischen Spiele besser zu verstehen.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe, die die Stadtbibliothek den großen olympischen und paralympischen Ereignissen widmet. Anlässlich des Abends werden zudem bibliografische Vertiefungen zum Thema vorgestellt, mit thematischen Präsentationen sowohl im Saal des Museums als auch in den Stadtbibliotheken.
Info: 0471 997940, stadtbibliothek@gemeinde.bozen.it